Erika Sauer und Lothar Fischer sind die "Seniorenleichtathleten des Jahres 2011"Die Leserinnen und Lesern der Zeitschrift "Senioren Leichtathletik", die im Aachener Meyer & Meyer Verlag erscheint, haben entschieden: Die Sprinterin und Mehrkämpferin Erika Sauer (SpVgg. Warmbronn) und der Springer Lothar Fischer (TG Waldsee) sind die "Seniorenleichtathleten des Jahres 2011".
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Ein weiterer Präsident der internationalen Seniorenszene ist "Vaterstettener": Gejza Valent, Präsident der tschechischen Senioren. Der ehemalige Weltklasse-Werfer, Bestleistung im Diskus mit 69,70 m und Dritter bei den 1. Weltmeisterschaften 1983 in Helsinki, ist seit drei Jahren Vorsitzender der tschechischen Senioren und beerbte dort Karel Matzner, den Pionier seines Landes auf diesem Alterssektor. |
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Dieter Tisch, Regel-Experte bei
proMASTERs hat sich die Regeländerungen einmal durchgesehen, die die
IAAF beim Kongress in
Deagu im Vorjahr beschlossen hat. In der neuen Ausgabe des Magazins "Senioren Leichtathletik" (SELAplus), Ende Januar auf dem Markt, hat Dieter Tisch alle wichtigen, die Senioren betreffenden Änderungen herausgeschrieben. Dieter Tisch: Eine große Anzahl von Regeländerungen wurden vom Council und dem Kongress der „International Association of Athletics Federations (IAAF)“ in 2011 beschlossen und sind seit November 2011 in Kraft. Viele dieser Änderungen betreffen nicht nur das unmittelbare Wettkampfgeschehen, sondern auch organisatorische und personenbezogene Aufgaben (Wettkampfleiter, Schiedsrichter, Obmänner) rund um das Wettkampfgeschehen. Die endgültige schriftliche Version der neuen Ausgabe der “IAAF Competition Rules 2012-2013“ wird alle Regeländerungen enthalten. Sie ist im Original (englische Fassung) auf der Webseite der IAAF unter www.iaaf.org einzusehen. |
Weihnachtsgrüße2011 war ein wirklich sehr turbulentes Jahr für uns Mastersportler mit unserer Leidenschaft, der Leichtathletik.Ich konnte dabei erleben, dass Menschen sich wieder richtig entrüsten konnten. Ich konnte sehen, dass Solidarität nicht immer nur eine Floskel ist. Ich konnte spüren, dass Menschen sich nicht mehr alles gefallen lassen wollen, sich entrüsten. Ich konnte wahrnehmen, dass es Netzwerke unter den Sportlern gibt, die eine Diskussion und Kommunikation beschleunigen. Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die unsere Leichtathletik leben, sie als einen Schirm erleben oder sogar den Gedanken äußern und diesen vorleben: „Wir sind eine Leichtathletik-Familie! Junge und ältere Menschen finden in dieser Familie ihren Platz.“ Ich wünsche uns allen für das nächste Jahr einen weiteren Schritt in die richtige Richtung, damit Laufen, Springen, Werfen im Wettkampf - aber auch im freudvollen Erleben - weiterhin einen festen Platz in unserem Leben findet. Bleibt gesund, fit und weiterhin voller Engagement für unsere Leichtathletik! Herzliche Weihnachtsgrüße und für uns alle einen guten und erfolgreichen Neustart 2012 Euer proMASTERs Sprecher Kurt Kaschke |
![]() Kieler Rathaus am 4. Advent um 21.00 Uhr |
Die je fünf Kandidaten für die Wahl zum Seniorenleichtathleten (m/w) des Jahres 2011 stehen fest. Im Magazin “Senioren Leichtathletik nachzulesen auf den Seiten 10 und 11.
In einer Sonderausgabe (und in Farbe!) geht es hier bei SeLA-Netz zur Präsentation, zum Wahlformular und zu den zu gewinnenden Preisen.
Zur Abstimmung kann das Wahlformular “wahl_2011″ auf Seite 3 dieser Sonderausgabe genutzt werden (Vorgang wird dort beschrieben)
oder die Wahl kann direkt an diese Adresse vorgenommen werden unter Angabe der beiden Kandidaten (männlich, weiblich),
der Adresse des Wählenden/der Wählenden und unter Angabe der Schuh- und Konfektionsgröße. Der postalische Weg und eine Abstimmung per Fax sind auch möglich.
Einsendeschluss ist der 9. Januar 2012
Auf geht’s! Viel Erfolg und eine gute Wahl
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Die IAAF hat eine DVD zum Thema "Real Winner" herausgegeben; in sechs Sprachen, auch in Deutsch.
Auf dieser DVD werden in neun Modulen Bereiche von "Regeln" bis "Vorbilder und Vermittler von Werten" angesprochen, die einen "echten Sieger" ausmachen. Klar, dass auch in einem Modul (jeweilige Dauer pro Modul zwischen fünf und zehn Minuten) die Liste der verbotenen Substanzen angesprochen wird.
ProMASTERs "verlost" drei DVD an diejenigen, die sich am schnellsten beim proMA-Sprecher Kurt Kaschke per e-Post (moderation-kk@gmx.de) melden. Dazu gibt es ein Autogramm von Bob Beamon oder Alberto Juantorena oder Sergej Bubka. Nach Eingang (zeitlich) wird proMA-Sprecher Kurt Kaschke Kontakt aufnehmen und den Versand abklären (Porto und wattierte DVD Versandtasche). Auf geht's ! |
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Auch René Hondelink (Niederlande) hat sich zum sauberen Sport erklärt und die "Vaterstettener Erklärung" unterzeichnet. René Hondelink ist Nachfolger von Serge Beckers als Stadia Manager in der EVAA und ist in Zittau für die Stadion-Wettkämpfe zuständig. |
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| Auf Vorschlag der EBV Kommission und unter Einbeziehung der Nominierungen der nationalen Verbände hat das EVAA Council Erika Sauer (GER) und Stig Bäcklund (FIN) als Europas Beste des Jahres 2012 gewählt. Erika Sauer, Unterzeichnerin N° 1058 der "Vaterstettener Erklärung", war sowohl in Gent (EVACI) als auch in Sacramento (WMACS) durch ihre Leistungen und Platzierungen (Mehrkampf, Hürden, Sprung) überragend, Dreispringer Stig Bäcklund ist seit Jahren in seiner Disziplin der Weltbeste und konnte in Gent und in Sacramento jeweils mit großem Abstand gewinnen. Die Ehrung der European Best Veterans erfolgt Ende Januar 2012. Herzlichen Glückwunsch, Erika Sauer ! |
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| Ein weiterer Prominenter hat sich zu "Vaterstetten" bekannt: der WMA-Vizepräsident Brian Keaveney (Toronto). Der Kanadier gehört seit 2005 dem Präsidium des Senioren Weltverbandes an und ist dort für die "Non Stadia Wettbewerbe" zuständig. |
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Am Freitag, 2. September, um Punkt 12 Uhr wird das Weinaupark-Stadion nach umfangreichen Renovierungen der eigentlichen Bestimmung wieder übergeben, nämlich dem Sport.
Und dieser Sport wird durch Kinder- wie auch Jugend- und Erwachsenengruppen repräsentiert sein, wird Vertreter aus Schule, Leichtathletik und Fußball sehen, wenn Oberbürgermeister Arnd Voigt die Gäste und Sportler begrüßt. Das Weinaupark-Stadion ist jetzt "Europameisterschaftstauglich", verfügt über acht Rundbahnen, hat ausreichende und hervorragende Nebenanlagen bzw. Funktionsräume und so wird am 2. September auch der Blick nach vorn gerichtet, denn in knapp 350 Tagen wird sich die Senioren-Elite Europas in genau diesem Stadion als Hauptstätte der Meisterschaft treffen und um Meistertitel wettkämpfen, dabei nie das Wiedersehen von Freunden aus dem Auge lassend. Diese Wiedereröffnung wird gerade für den LOC Präsidenten der EVACS, Horst Seifert, ein besonderer Moment sein, ist doch dieses Stadion sein "Wohnzimmer". Siehe dazu auf SeLA-Netz auch am 1. September das Porträt von Horst Seifert als "Ehrenamtler des Monats" |
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Noch am 24. August, also vor zwei Tagen, haben SeLA-Netz und proMASTERs eine Werbekampagne gestartet für die deutschen Meisterschaften 2012 im Senioren-Bereich.
Der Vorsitzende des Bundesausschusses "Wettkampforganisation" Frank O. Hamm hatte auf Anfrage von SeLA-Netz und proMASTERs Auskunft gegeben, dass fünf DM der Senioren für 2012 noch nicht vergeben sind. Heute hat sich nun Siggi Wille vom Stendaler LV 92 e.V. (SLV) gemeldet und mitgeteilt, dass das Präsidium seines Vereins einer Bewerbung für die DM Mehrkampf zugestimmt hat. Nun geht alles seinen Lauf: der SLV reicht die Bewerbung über den Landesverband an den DLV weiter. Frank O. Hamm hat eine 'Sorge' weniger und die Senioren und Seniorinnen können im kommenden Jahr nach zwölfmonatiger Abstinenz endlich wieder ihre Meister ermitteln. DANKE Siggi Wille, DANKE Stendaler LV 92 e.V. |
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Der Rahmenterminplan des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) für das Jahr 2012 ist so gut wie fertig. Es gibt noch einige Lücken, die zu schließen sind. Und diese Lücken tauchen gerade bei den Senioren auf. Wie Frank O. Hamm, der zuständige Vorsitzende vom "Bundesausschuss Wettkampf- organisation", innerhalb der Serie "SeLA-Netz/proMA fragen, der DLV antwortet" mitteilt, sind insgesamt noch sechs Meisterschaften offen, fünf allein davon bei und mit den Senioren. Als da wären: DM Berglauf (alle Klassen), DM Senioren Wurf Mehrkampf, DM Senioren Bahngehen (Zusammenlegung aller Klassen möglich), DM Gehen, DM Senioren Mehrkampf. Bis Ende September werden noch Ausrichter angenommen. Wörtlich schreibt Frank O. Hamm: "Bewerbungen müssen bis Ende September vollständig und mit belastbarem Haushaltsplan beim DLV von den LVs eingereicht sein. Andernfalls werden die Veranstaltungen in 2012 nicht durchgeführt." Das bedeutet, dass nur noch wenig Zeit bleibt, um für 2012 alles in trockene Tücher zu bringen. Und so sollte jeder Senioren-Freund alles daran setzen, mit seinem Verein und/oder seinem Kreis Kontakt aufnehmen oder Werbung machen, damit 2012 alle Meisterschaften für die Senioren wieder ausgetragen werden. |
| Hari Chandra aus Singapur ist seit 1975 dabei, also seit der ersten WM der Senioren, die im kanadischen Toronto stattfand. Noch heute ist Hari Chandra, Sekretär des Regionalverbandes Asien, dabei, jetzt als Mitglied des WMA-Councils bringt er sich noch in die Geschehnisse des Weltverbandes ein. Auch er unterschrieb die "Vaterstettener Erklärung" und wird in Asien für diese Initiative werben. | ![]() |
| Bei der WM in Sacramento hatte Dr. Leonardo Salvarrey (Montevideo, Uruguay) seinen großen Auftritt. Als Mitglied des Komitees hielt er bei der Sitzung des "Antidoping & Medical Committee" einen viel beachteten Vortrag zu TUE und zum Meldeverfahren. Gern und mit Überzeugung unterzeichnete er die "Vaterstettener Erklärung", die er nun ins Spanische übersetzen lässt und dafür Werbung in Südamerika machen wird. | ![]() |
Der Aufschrei der Basis im Februar 2011 nach dem Verbandsratsbeschluss von Leipzig war nicht zu überhören. Die Basis wurde aktiv, wie nie zuvor in der Geschichte der deutschen Senioren-Leichtathletik. Initiiert, unterstützt und begleitet von den „Internetten Sechs“ www.masters-sport.de, www.promasters-la.de, www.senioren-leichtathletik.de, www.results-model2010.de, www.geherpokal.de und www.lampis.net. Eine beispielhafte Unterschriftenaktion folgte, über 1200 Stimmen gegen die Alterseingangstufe M/W 40 wurden gesammelt. Jüngst folgten weitere 20 Unterschriften bei der DM I in Ahlen, zusammen mit einer T-Shirt-Aktion der LG Neisse. Kurzum: Die Basis und deren Sympathisanten haben sich eindrucksvoll artikuliert und Stellung bezogen. Das kann und darf nicht einfach ignoriert werden!
Und was ist in dieser Zeit von offizieller Seite passiert? Unverbindliche Lippenbekenntnisse, ein nicht veröffentlichter Antrag an den Verbandsrat. Und das war's. Der mächtige Landesverband Bayern, mit 30 der insgesamt 205 Verbandsratsstimmen, betonierte den Leipziger Beschluss, Westfalen und Nordrhein ruderten indes teilweise zurück.
Alles unbefriedigend auf der ganzen Linie, was offiziell geschah, letztendlich aber kein Grund für die Basis und die Internetten Sechs, nicht noch einmal aufzurufen, die Senioren-Landeswarte eindringlich auf die Gefahren einer Änderung der bestehenden Altersregelung hinzuweisen. Die Zukunft der Senioren-Leichtathletik, ja gar des DLV, stehen auf dem Spiel. Dies haben die Senioren-Landeswarte, die Vertreter der Basis, ihren Präsidenten mit auf den Weg nach Kassel zur Verbandsratssitzung zu geben.
Die Abstimmung in Kassel am 22. Juli 2011 ist eine Verbandstat besonderer Art. Es steht viel auf dem Spiel! Daher bitten die Internetten Sechs alle Senioren und Seniorinnen ebenso herzlich wie eindringlich: geht auf die Landeswarte zu und macht ihnen den Ernst der Lage klar, damit sie im Sinne einer richtigen Entscheidung, sprich: dem Erhalt der Eingangsstufe M/W 30, aktiv werden!!!
Sonst geht womöglich Kassel als die letzte Ausfahrt in die Historie der deutschen Senioren-Bewegung der olympischen Kernsportart ein.
| Wenn Betroffene reden, kommt das Herzblut auch richtig über. So geschehen am Sonntag in Ahlen bei der DM Senioren I, als Dr. Thomas Ritte (geb. 1979, also M 30) das Mikrofon ergriff und leidenschaftlich für den Erhalt der Altersgruppen M/W 30 und M/W 35 plädierte. "Ohne M/W 30 und M/W 35 gibt es keine Zukunft der Seniorenleichtathetik", so der Dreifach-Sieger von Ahlen. Es liegt nun am Verbandsrat entweder auf die Meinung der Athleten zu hören oder noch einmal Entscheidungen am "grünen Tisch" zu fällen. In Kassel bei der Tagung des Verbandsrates steht die Entscheidung an. |
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